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Ein Industrie- Projekt in Kornwestheim:
VERLÄNGERUNG
HOCHREGALLAGER UND ANBAU WARENAUSGANG
Zur Erhöhung der
Lagerkapazität wurde das automatische Hochregallager bei laufendem
Betrieb um 40% verlängert und grundlegend modernisiert. Weiterhin
wurde ein Warenausgang angebaut, so dass ein geradliniger Warenfluss
möglich ist.
Um eine aufwändige Sprinkleranlage zu vermeiden, entschied sich
der Bauherr bei
diesem Projekt für die innovative Brandschutztechnik
durch Inertisierung. Unsere Gruppe hat damit bereits das zweite
Projekt im Raum Stuttgart mit dieser innovativen Technik realisiert,
die insbesondere an die Fassadendichtigkeit hohe Anforderungen stellt.
Nähere Informationen hier finden Sie unter
Brandschutz.

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Baustellenfoto

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Ein aktuelles Projekt in
Landsberg / Sachsen-Anhalt:
LAGERERWEITERUNG
Um dem stetig wachsenden Raumbedarf
für Lagerung, Konfektionierung und Kommissionierung nachzukommen,
erstellen wir derzeit bereits den 6. Bauabschnitt des
Gebäudekomplexes. Der Anbau verfügt über eine massive
Zwischenebene, die mit Stapler befahren werden kann.
Die Tragkonstruktion aus Stützen und Dachbindern
wird aus Stahlbeton-Fertigteilen ebenso feuerbeständig
hergestellt wie die Brandwände. Für die gesamte Gebäudehülle
werden ausschließlich nicht brennbare Materialien verwendet.

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Baustellenfoto

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NEUE ALTERNATIVE IM
BRANDSCHUTZ
Problematik:
Bei höheren
Brandschutzanforderungen wie zum Beispiel der Lagerung von
Gefahrstoffen wird eine Sprinkleranlage aufgrund der Sprinklerdichte,
der großen Wasserbevorratung, der erforderlicher Schaumzumischung und
der zugehörigen Technik sehr aufwändig. Zudem treten auch bei einem
kleinen Brand durch Rauchentwicklung und Löschwasser bereits
nennenswerte Schäden auf.
Als Alternative ist seit einigen Jahren ein neuartiges
Brandschutzsystem mit Permanent-Inertisierung auf dem Markt, das unser
Büro nun bereits zum zweiten Mal geplant und realisiert hat. Nach
einem Projekt in Stuttgart wurde jetzt in Kornwestheim ein
Hochregallager erweitert und entsprechend nachgerüstet (siehe oben).

Logistikzentrum in
Stuttgart
Neuartiges
Brandschutz-System:
Ein Konzept zur Verhütung und Bekämpfung von Bränden ist nicht nur
eine behördliche Forderung, sondern auch eine ökonomische
Notwendigkeit. Die herkömmlichen Systeme erfordern nicht nur einen
erheblichen baulichen und technischen Aufwand, sondern setzen erst nach
dem Auftreten einer Gefahrensituation ein. Durch bereits eingetretene
Feuer- oder Rauchentwicklung und durch die Brandbekämpfung wird
oftmals Lagergut in Mitleidenschaft gezogen und der Lagerbetrieb
erheblich beeinträchtigt. In diesem Hochregallager werden auch
Gefahrstoffe gelagert, die herkömmlicherweise mit CO2-Gas geschützt
wurden. Da dieses Gas auf den Menschen toxisch wirkt und nur in
relativ kleinen Räumen angewandt werden kann, wären erhebliche
organisatorische und bauliche Aufwendungen erforderlich gewesen.
Bei diesem Projekt hat man sich daher für den Einsatz eines
innovativen Systems entschieden. Dabei treten diese Nachteile nicht
auf, da Brandgefahren bereits vor ihrer Entstehung unterbunden
werden. Das System basiert auf der Reduktion des Sauerstoffgehalts im
Schutzbereich durch Anreicherung der Raumluft mit Stickstoff. In
dieser Atmosphäre kann es zu keinen Entzündungen kommen und
eventuell unbemerkt eingebrachte Brände werden erstickt. Der Grad der
Sauerstoff-Absenkung richtet sich nach der Brandgefahr: bei einer
Reduktion von 21% auf etwa 15% können beispielsweise Holz (Fichte)
und der Kunststoff Polyethylen (PE) nicht mehr
entzündet werden. Für Personen in diesen Bereichen sind eine
Gesundheitsprüfung und Pausen in normaler Luft vorgeschrieben, die
veränderte Atmosphäre wird von den meisten Menschen jedoch gar nicht
wahrgenommen.
Dieses Brandschutzkonzept wird mit einer OxyReduct-Anlage von Firma
Wagner Alarm- und Sicherungssysteme in Langenhagen verwirklicht: www.
wagner.de.
Luftdichte Hülle:
Neben der Anlage zur Stickstoff-Erzeugung ist ein möglichst
luftdichtes Gebäude das Kernelement dieses Brandschutz-Konzepts. So
wird verhindert, dass Sauerstoff in den Schutzbereich einströmt und
die Schutz-Atmosphäre zerstört wird oder diese gar nicht entstehen kann.
Auf Grund des großen Raumvolumens der Hochregallager ist eine nahezu vollkommen dichte Hülle erforderlich: der
geforderte Wert liegt zwischen n50 = 0,02 h-1
und maximal n50 = 0,05 h-1. Bei dem 2005
realisierten Projekt lag der
nach der Fertigstellung gemessene Wert liegt mit n50 = 0,01 h-1
sogar noch darunter und belegt die
außerordentliche Dichtigkeit des Gebäudes (zum
Vergleich: die Energieeinsparverordnung verlangt 3,0). Diese
Dichtigkeit wird mit einer Metallpaneel-Fassade, einer
besonderen Dachdichtung und zusätzlichen Abdichtungs-Maßnahmen erreicht.
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Solaranlage in Stuttgart in Betrieb
genommen:
FOTOVOLTAIK-ANLAGE MIT 340 kWp
LEISTUNG
Mit einem Modul-System, das ohne
Auflast auf der Dachhaut befestigt werden kann und daher statisch
keine besondere Belastung darstellt, wurden zwei Hochregal-Dächer mit
insgesamt 6.000 m Fläche belegt. Die
Module werden dabei nicht schräg gestellt, sondern liegen parallel
zur Dachfläche.
Die Anlage hat eine Nennleistung von
340 kW und wird fern-überwacht.

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Foto
der Anlage

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