|
Ein aktuelles Projekt in Queis bei
Halle/Saale:
LAGERERWEITERUNG
Um dem stetig wachsenden Raumbedarf
für Lagerung, Bearbeitung und Kommissionierung nachzukommen,
erstellen wir derzeit bereits den 5. Bauabschnitt des
Gebäudekomplexes. Für die Erweiterung des Hochregallagers um 2.500 m² ist auch die Verlegung des Wareneingangs mit Provisorium
während der Bauzeit und die Anpassung der Hofflächen erforderlich.
Die Tragkonstruktion aus Stützen und Dachbindern
wird aus Stahlbeton-Fertigteilen ebenso feuerbeständig
hergestellt wie die Brandwände. Für die gesamte Gebäudehülle
werden ausschließlich nicht brennbare Materialien verwendet.

|
|
Baustellenfoto

(zum
Vergrößern bitte anklicken)
|
|
Ein besonderes Projekt in
Stuttgart:
LOGISTIKZENTRUM MIT INNOVATIVEM BRANDSCHUTZ-SYSTEM
In diesem circa 4.200 m² großen Logistikzentrum
bietet ein Hochregallager Raum für 14.000 Paletten, die auch
Gefahrstoffe aufnehmen können. Die Sohle des Hochregallagers liegt 4 Meter unter
Geländeniveau, Stützen und Dachbinder sowie innere Trennwände sind
feuerbeständig aus Stahlbeton-Fertigteilen erstellt. Um den hohen
baulichen wie technischen Aufwand der Sprinkleranlage mit
Löschwasserbevorratung zu vermeiden, wurde ein neuartiges
Brandschutzsystem mit Permanent-Inertisierung vorgesehen.

Neuartiges
Brandschutz-System:
Ein Konzept zur Verhütung und Bekämpfung von Bränden ist nicht nur
eine behördliche Forderung, sondern auch eine ökonomische
Notwendigkeit. Die herkömmlichen Systeme erfordern nicht nur einen
erheblichen baulichen und technischen Aufwand, sondern setzen erst nach
dem Auftreten einer Gefahrensituation ein. Durch bereits eingetretene
Feuer- oder Rauchentwicklung und durch die Brandbekämpfung wird
oftmals Lagergut in Mitleidenschaft gezogen und der Lagerbetrieb
erheblich beeinträchtigt. In diesem Hochregallager werden auch
Gefahrstoffe gelagert, die herkömmlicherweise mit CO2-Gas geschützt
wurden. Da dieses Gas auf den Menschen toxisch wirkt und nur in
relativ kleinen Räumen angewandt werden kann, wären erhebliche
organisatorische und bauliche Aufwendungen erforderlich gewesen.
Bei diesem Projekt hat man sich daher für den Einsatz eines
innovativen Systems entschieden. Dabei treten diese Nachteile nicht
auf, da Brandgefahren bereits vor ihrer Entstehung unterbunden
werden. Das System basiert auf der Reduktion des Sauerstoffgehalts im
Schutzbereich durch Anreicherung der Raumluft mit Stickstoff. In
dieser Atmosphäre kann es zu keinen Entzündungen kommen und
eventuell unbemerkt eingebrachte Brände werden erstickt. Der Grad der
Sauerstoff-Absenkung richtet sich nach der Brandgefahr: bei einer
Reduktion von 21% auf etwa 15% können beispielsweise Holz (Fichte)
und der Kunststoff Polyethylen (PE) nicht mehr
entzündet werden. Für Personen in diesen Bereichen sind eine
Gesundheitsprüfung und Pausen in normaler Luft vorgeschrieben, die
veränderte Atmosphäre wird von den meisten Menschen jedoch gar nicht
wahrgenommen.
Dieses Brandschutzkonzept wird mit einer OxyReduct-Anlage von Firma
Wagner Alarm- und Sicherungssysteme in Langenhagen verwirklicht: www.
wagner.de.
Luftdichte Hülle:
Neben der Anlage zur Stickstoff-Erzeugung ist ein möglichst
luftdichtes Gebäude das Kernelement dieses Brandschutz-Konzepts. So
wird verhindert, dass Sauerstoff in den Schutzbereich einströmt und
die Schutz-Atmosphäre zerstört wird oder diiese gar nicht entstehen kann.
Auf Grund des großen Raumvolumens des Hochregallagers von fast 57.000
m³ ist hier eine nahezu vollkommen dichte Hülle erforderlich: der
geforderte Wert beträgt n50 = 0,02 h-1, der
nach der Fertigstellung gemessene Wert liegt mit n50 = 0,01 h-1
sogar noch darunter und belegt die
außerordentliche Dichtigkeit des Gebäudes (zum
Vergleich: die Energieeinsparverordnung verlangt 3,0). Diese
Dichtigkeit wird mit einer Metallpaneel-Fassade, einer
besonderen Dachdichtung und zusätzlichen Abdichtungs-Maßnahmen erreicht.
Diese Gewerke hat Firma Hammersen Elementbau aus
Osnabrück ausgeführt: www.hammersen.de.
|
|

|